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  string(2936) "Berlin (Deutschland), 17. Mai 2021 – Unser Darm ist dicht besiedelt. Billionen Mikroben, darunter tausende verschiedene Bakterien, Archaeen, Viren, Pilze und andere Eukaryoten, unterstützen den Stoffwechsel und halten uns gesund.[1] Bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) wie Colitis ulcerosa (CU) gerät dieses Ökosystem jedoch aus dem Gleichgewicht. Eine neue Studie zeigt, dass Mesalazin (5-ASA) nicht nur die Inflammation beruhigt, sondern auch hilft, die Diversität des Darm-Mikrobioms wieder zu normalisieren.[2]

2008 startete das amerikanische National Institute of Health (NIH) die erste großangelegte Inventur des menschlichen Mikrobioms. Mithilfe der 16S-rRNA-Gensequenzierung wurden seither rund 10.000 Mikroben am und im Menschen identifiziert. Mehr als 1.000 Spezies besiedeln den Darm, beliebter Nährboden für bis zu 100.000.000.000.000 Kleinstlebewesen.[3] Dabei variiert die Zusammensetzung des Mikrobioms individuell, u.a. beeinflusst durch Ernährung, Psyche, Lebensstil und Gesundheitsstatus – und hat zugleich Einfluss auf das Wohlbefinden des Wirts.

In einer aktuellen Studie wurde untersucht, wie Mesalazin, die langjährig bewährte Erstlinientherapie bei leichter bis mittelschwerer CU, das Mikrobiom beeinflusst. Hierfür wurden Stuhlproben von drei Probandengruppen mittels 16S-rRNA-Sequenzierung verglichen: Von gesunden Teilnehmern (n=14), CU-Erkrankten ohne medikamentöse Therapie (n=10) und von CU-Patienten mit Mesalazinbehandlung (n=14). Untherapierte CU-Erkrankte zeigten eine deutlich veränderte Zusammensetzung des Mikrobioms mit reduzierter Diversität und Funktion (taxonomische Dysbiose).

Bei Patienten mit Mesalazin-Behandlung näherte sich das innere Ökosystem wieder an den gesunden Zustand an. Insgesamt wurden 168 Bakteriengattungen und 129 Metaboliten, von welchen viele signifikant mit dem Mayo-Score und somit auch der Ausprägung von CU korrelieren, in ihrer Konzentration verändert – in eine günstige Richtung.2 Mesalazin (z.B. Asacol® 1600 mg von Tillotts) könnte diesen Ergebnissen zufolge über seine entzündungshemmende Wirkung hinaus einen Beitrag zur Wiederherstellung des natürlichen Darm-Mikrobioms bei Patienten mit Colitis ulcerosa leisten.

[1] Honda K et al. Annu Rev Immunol. 2012;30:759–95

[2] Dai L et al. Front. Pharmacol. 11:620724

[3] Minemura M, et al. World J Gastroenterol. 2015;21(6):1691-1702

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