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  string(5687) "Etwa 150.000 Menschen in Deutschland leiden an einer Colitis ulcerosa.[1] Bei leichten und mittelschweren Verläufen gilt die Behandlung mit Mesalazin als Goldstandard. Mit dem gut verträglichen Wirkstoff kann die Remission meist eingeleitet und in reduzierter Dosis erhalten werden. Doch 40-60 Prozent der CU-Patienten neigen dazu, ihre Medikation bei nachlassenden Symptomen nicht mehr regelmäßig zu nehmen – ihnen droht ein mehr als fünffach höheres Rezidivrisiko als adhärenten Patienten.[2] Eine 1 x tägliche Medikamentengabe kann die Adhärenz fördern1,[3] und wird daher in Leitlinien empfohlen.1  

Berlin/Kiel, 18. Februar 2020 – Mit einer Colitis ulcerosa (CU) wird das Leben unberechenbar. Ein Schub, der häufig unter jungen Erwachsenen ab 16 Jahren erstmals auftritt, ist durch belastende Symptome geprägt: Blutige Durchfälle, schmerzhafte Stuhlentleerungen und imperativer Stuhldrang schränken die Betroffenen und Angehörige in ihrem Alltag stark ein. Die chronisch-entzündliche Darmerkrankung begleitet sie oft ihr Leben lang. Mit den verfügbaren Therapien kann man aber viel tun, um die Beschwerden in den Griff zu bekommen und die beschwerdefreie Zeit zwischen den Krankheitsschüben zu verlängern.

[caption id="attachment_4891" align="alignright" width="160"]Prof. Dr. med. Stefan Schreiber ist Direktor der Klinik für Innere Medizin I am Kieler Universitätsklinikum Schleswig-Holstein und einer der Co-Autoren der aktualisierten S3-Leitlinien Colitis ulcerosa der DGVS. Quelle: Prof. Dr. Stefan Schreiber  Prof. Dr. med. Stefan Schreiber ist Direktor der Klinik für Innere Medizin I am Kieler Universitätsklinikum Schleswig-Holstein und einer der Co-Autoren der aktualisierten S3-Leitlinien Colitis ulcerosa der DGVS. Quelle: Prof. Dr. Stefan Schreiber[/caption]

„Die Mehrzahl der Patienten hat eine leichte bis mittelschwere Colitis ulcerosa. 5-ASA-Präparate, d.h. Mesalazin-Präparate, haben sich hier als sehr wirksam erwiesen und sind nach wie vor der Therapie-Goldstandard“, erklärt Prof. Dr. Stefan Schreiber, Direktor der Klinik für Innere Medizin I in Kiel. „Die Dosierung ist dabei individuell auf den Patienten und den Krankheitsverlauf abzustimmen. Dabei empfiehlt die aktualisierte S3-Leitlinie der DGVS eine 1 x tägliche Medikamentengabe jeweils am Morgen.1 Diese ist genauso wirksam wie die aufgeteilte Dosis, erhöht aber zusätzlich die Adhärenz, was wesentlich für den Erfolg der Therapie ist.“[4]

Die 1 x tägliche Medikation wird durch eine neue Tabletten-Formulierung erleichtert, die seit Oktober 2019 in Deutschland verfügbar ist: Asacol® 1600 mg ist die Tablette mit der derzeit höchsten Wirkstoffkonzentration am Markt. Dadurch kann die Zahl der einzunehmenden Tabletten reduziert werden. Wie die multizentrische Zulassungsstudie mit 817 Patienten von D’Haens et al. zeigt, kann die Remission mit z.B. 2 Tabletten Asacol® 1600 mg als tägliche Einmalgabe eingeleitet und – meist nach Dosisreduktion auf 1 x 1 Tablette täglich – erhalten werden. Eine Deeskalation auf 1 Tablette pro Tag reichte bei rund 70 Prozent der Patienten aus, um die klinische Remission über 38 Beobachtungswochen hinaus aufrecht zu erhalten.[5] Eine Dosis-Eskalation auf 3 Tabletten als tägliche Einmalgabe ist ebenfalls möglich, ohne dass die Nebenwirkungsrate ansteigt5. So können auch primäre Non-Responder in Remission gebracht werden.5

 

Referenzen:

[1] Kucharzik T et al. Aktualisierte S3-Leitlinie Colitis ulcerosa, Z Gastroenterol 2019; 57: 1321–1405

[2] Kane SV et al. Am J Med 2003;114: 39-43

[3] Harbord M et al. J Crohns Colitis 2017; 11: 769-784

[4] Dignass AU et al. Clin Gastroenterol Hepatol 2009; 7: 762-769

[5] D’Haens GR et al. Aliment Pharmacol Ther 2017; 46: 292-302

 

Tillotts Pharma ist spezialisiert auf die Behandlung von Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts. Im Fokus stehen chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, mikroskopische Kolitis sowie ein Präparat zur Vorbereitung der Darmspiegelung. Tillotts engagiert sich als kompetenter und zuverlässiger Partner für die Gesundheit des Verdauungssystems und entwickelt innovative Lösungen zur Verbesserung der Lebensqualität der Patienten.

Die Tillotts Pharma GmbH mit Sitz in Berlin und Rheinfelden (Baden) ist eine Tochter der Schweizer Tillotts Pharma AG. Mehr als 300 Mitarbeiter weltweit koordinieren die Entwicklung und Produktion, Ein- und Auslizensierung sowie die Vermarktung der Medikamente und Therapielösungen über Partner und eigene Niederlassungen in über 65 Ländern. Tillotts ist ein Unternehmen der japanischen Pharma-Gruppe Zeria.

Weitere Informationen: www.tillotts.de, www.tillotts.com und www.zeria.co.jp/english."
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