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  string(3648) "Berlin (Deutschland), 22. Februar 2023 – Aktuelle Leitlinien empfehlen zur Behandlung von Clostridioides-difficile-Infektionen (CDI) Fidaxomicin oder Vancomycin.1,2 Eine Meta-Analyse, die auch Real-World-Studien einbezog, untersuchte nun, welcher der Wirkstoffe das Rezidiv-Risiko nachhaltiger senkt.3 Die Ergebnisse bestätigen, dass Fidaxomicin gegenüber Vancomycin bevorzugt werden kann, um das Wiederauftreten von CDI in diversen klinischen Szenarien zu minimieren.3

Für die Meta-Analyse wurde eine systematische Literaturrecherche in vier großen Studien-Registern und -Datenbanken durchgeführt. Unter allen bis zum 1.9.2021 veröffentlichen Arbeiten erfüllten 14 die Auswahlkriterien: Sechs randomisierte kontrollierte Studien und acht Beobachtungsstudien verglichen Fidaxomicin und Vancomycin zur Behandlung der CDI bei Erwachsenen. Daten von 3944 Patienten – 32% wurden mit Fidaxomicin behandelt, 68% mit Vancomycin – konnten somit analysiert werden.3

Dabei zeigte sich, dass bei insgesamt 22,4% der CDI-Patienten Rezidive auftraten3, die das Risiko für Komplikationen oder Tod deutlich erhöhen.4 Die Rezidivrate bei den mit Fidaxomicin behandelten Patienten war dabei jedoch signifikant niedriger als in der Vancomycin-Gruppe (16,1% vs. 25,4%).3 Subgruppen-Analysen bestätigten diese Ergebnisse. So zeigte sich bei der Behandlung einer initialen CDI mit Fidaxomicin ein 52% niedrigeres Rezidivrisiko als mit Vancomycin (11,4% vs. 25,5%).3

Bei der Therapie des ersten Rezidivs reduzierte Fidaxomicin das Risiko einer erneuten Infektion im Vergleich zu Vancomycin um 51% (16.6% vs. 34.3%).3 Sowohl bei nicht-schwerer als auch bei schwerer CDI war in der Fidaxomicin-Gruppe das Risiko eines Rezidivs um 55% (12,4% vs. 28,6%) bzw. 40% (19% vs. 25,7%) geringer als bei der Vancomycin-Gruppe.3 Bei der stationären Behandlung war das Rezidiv-Risiko mit Fidaxomicin um 42% (13,8% vs. 25,1%) und bei ambulanter Therapie um 50% (12,8% vs. 25,6%) niedriger als mit Vancomycin.3

Die Ergebnisse dieser Meta-Analyse stimmen überein mit früheren Erkenntnissen3 und den aktuellen Empfehlungen der Leitlinien.1,2 Ihre besondere Stärke liegt in der Einbeziehung von Real-World-Daten und der Untersuchung von Subgruppen.3 Nach Ansicht der Autoren unterstützen die Ergebnisse die bevorzugte Verwendung von Fidaxomicin, um das Risiko schwerwiegender patientenbezogener, klinischer und finanzieller Belastungen durch Rückschläge bei der CDI-Therapie zu minimieren.3

1 Van Prehn J et al. Clin Microbiol Infect 2021; 27 (Suppl 2):S1-S21.

2 Johnson S et al. Clin Infect Dis 2021;73:e1029-e1044.

3 Liao X et al. Pharmacotherapy. 2022 Nov;42(11):810-827.

4 Enoch DA et al. J Hosp Infect 2020;106:793-803."
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